Geruchssinn partnersuche

Für die Abwehr von Krankheiten und damit auch für den Erhalt der Art. Bei diesem Auswahlprozess kann es ein Zuviel an genetischer Vielfalt geben. Der Forscher und seine Mitarbeiter hatten das Verhalten von Stichlingen untersucht und dabei beobachtet, wie die Fischweibchen bei der olfaktorischen geruchsbestimmten Partnerwahl vorgehen. Milinski ist ein alter Hase , wenn es um die Nase geht. Mit fast traumwandlerischer Sicherheit bevorzugten die jungen Frauen jeweils den Geruch derjenigen Männer, deren Immungene sich deutlich von ihren eigenen unterschieden.


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Im Blickpunkt stand dabei der MHC-Komplex, der sowohl beim Menschen als auch bei anderen Wirbeltieren und selbst beispielsweise bei kleinen Fischen wie Stichlingen für das Erkennen von Krankheitserregern unentbehrlich ist. Das Immunsystem erkennt daran, welche Eindringlinge in den Körper gelangen und ob körpereigene Zellen bereits beschädigt sind. Diese Information ist der zentrale Schlüssel dafür, ob bestimmte Immunzellen aktiviert werden oder nicht.

Je mehr unterschiedliche MHC-Moleküle ein Mensch produzieren kann, desto mehr verschiedene Krankheitserreger kann sein Immunsystem theoretisch bekämpfen. Hinsichtlich der Erkennung und Abwehr von Krankheiten durch das Immunsystem ist es also wichtig, dass der Nachwuchs von Partnern gezeugt wird, die sich genetisch in ihren MHC-Allelen deutlich voneinander unterscheiden.

Den richtigen Partner erschnüffeln

So könnte die Immunabwehr auf eine breitere Basis gestellt werden. Das sind die Immunzellen, die körpereigenes Gewebe angreifen und zu Autoimmunerkrankungen führen. Diese gefährlichen T-Zelllinien müssen vom Immunsystem aufwendig erkannt und abgeschaltet werden. Damit stehen sie für die Immunabwehr nicht mehr zur Verfügung.

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Es gibt also hinsichtlich des genetischen Unterschieds von zwei Sexualpartnern ein Optimum. Wie aber finden potenzielle Geschlechtspartner dieses Optimum heraus? Dieser Frage gingen die Plöner Evolutionsbiologen am Tiermodell nach. In einem Strömungskanal konnten Stichlingsweibchen sich für einen favorisierten Geruch zwischen zwei unterschiedlichen Männchen entscheiden.


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  5. Es gelang der Arbeitsgruppe sogar, mit isolierten Duftstoffen eine höhere oder geringere MHC-Allelzahl vorzutäuschen und damit die Attraktivität von Stichlingsmännchen zu verändern. Sechs unterschiedliche MHC-Allele zu besitzen schien der optimale und von den Weibchen bezüglich des Nachwuchses angestrebte Wert zu sein.

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    Stellt dieser Wert aber hinsichtlich der Abwehr von Krankheiten wirklich das Optimum dar? Um diese Frage zu klären, wurden mehr als hundert parasitenfreie, im Labor erbrütete Stichlinge, die von sechs genetisch unterschiedlichen Elternpaaren stammten, kontrolliert den drei häufigsten Parasitenarten ausgesetzt. Es zeigte sich, dass die Tiere mit einer mittleren Anzahl von MHC-Molekülen tatsächlich den geringsten Parasitenbefall und die höchste Vitalität aufwiesen.

    Frauen hingegen reagierten auf den testosteronartigen Stoff. Das ist nicht nur ein sinnloser Spruch. Das bestätigt auch Cordelia Aber als wir uns zum ersten Mal trafen, konnte ich ihn buchstäblich nicht riechen. Die Erklärung: Gegensätze ziehen sich an. Je mehr sich jemand vom Duft her von uns unterscheidet, desto stärker die Anziehungskraft.

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    Denn das deutet darauf hin, dass wir mit diesem Menschen die widerstandsfähigsten Nachkommen zeugen können. Das hat die Evolution clever eingerichtet: Eine Reihe von Genen ist für das Immunsystem verantwortlich. Deshalb ist es vom biologischen Standpunkt aus gesehen optimal, wenn zwei Menschen mit möglichst unterschiedlichen Genen fortpflanzen. Das garantiert den bestmöglichen Immunschutz. Erst in der olfaktorischen Andersartigkeit wittern wir den idealen Sexualpartner. Das ist ebenfalls eine Art biologische Bremse, die Inzucht verhindert. Eine wichtige Rolle in Sachen Geruch spielen die Pheromone.

    Das sind Botenstoffe, die von anderen Exemplaren derselben Spezies wahrgenommen werden und bei diesen eine sichtbare, körperliche Reaktion auslösen — Kommunikation auf biochemischer Ebene also. Während im Tierreich die Verwendung von Pheromonen jedoch recht gut erforscht ist, gibt es auf ihre Wirkungsweise beim Menschen nur wenige erhellende Erkenntnisse.

    Wie die Nase uns bei der Partnerwahl unterstützt

    Einige Parfumhersteller werben mit Pheromon-Düften, deren Sexuallockstoffe das andere Geschlecht becircen sollen. Aber ob der Mensch tatsächlich in der Lage ist, Pheromone zu erschnüffeln und dadurch sexuell erregt zu werden, ist höchst fraglich.

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    Die Wirkung dieser Parfums konnte jedenfalls nicht nachgewiesen werden und ist in Fachkreisen umstritten. Stellt sich die Frage, ob die Verwendung von Parfums die natürliche Witterung beeinträchtigt. Forscher konnten aber nachweisen, dass wir bei der Wahl des Parfums unbewusst diejenigen Duftnoten bevorzugen, die unseren genetischen Profilen entsprechen. Unsere Lieblings-Parfums unterstreichen also unseren natürlichen Körpergeruch eher als dass sie ihn überdecken. Deshalb gilt für die Partnersuche: Es gelten die AGB und Datenschutzhinweise.


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